Promistadt

Hamburg. Die Event-Metropole Deutschlands. Glamour, roter Teppich, Stars und Sternchen. Und Promistadt ist als Teil dieser Welt für Sie mittendrin. Mit vielen tollen Fotos und unterhaltsamen Reportagen, mit Insiderinformationen und so live, wie ein Promi-Magazin nur sein kann. Viel Spaß beim Lesen!

Dan Aykroyd

Crystal Head - Aykroyd

Hollywood-Star Dan Aykroyd präsentiert Kristallschädel im Hamburger Alsterhaus. Das ist ein Wodka, den er seit 2009 dem Planeten feilbietet, und jetzt ist eine Werbetour für diese feine Spirituose in Europa fällig. Also machte sich Aykroyd auf den Weg. Erst London, dann

Antwerpen und Brüssel, Freitagfrüh mit dem Zug nach Köln und schließlich am Samstag in die schönste Stadt der Welt, nach Hamburg. Man muss wissen, der Star fährt am allerliebsten Zug und lässt dafür gern jedes Flugzeug und jedes Auto stehen. Aykroyd hat einen Oscar gewonnen, er war und ist einer der beiden "Blues Brothers" und sein Leben müsste nicht nur deswegen eine coole und sehr relaxte Sause sein, schließlich kann er als Ghostbuster sogar Geister vertreiben. Aber Dan Aykroyd, der so schön verdutzt aus der Wäsche gucken kann, ist ein harter Arbeiter und quasi im Hamsterrad, wenn es um seinen "Crystal Head" geht. Im Zug dürfte sich der Kanadier aufopfernd um seine Frau Donna gekümmert haben, die ihren Dan, wie Beobachter festgestellt haben, offenbar am liebsten jede Minute für sich hat, was aber angesichts der vielen Kristallschädel-Pflichten nicht immer einfach ist. In Hamburg etwa signierte der Star im Alsterhaus um die 100 Flachen seines Gebrannten. Dass überhaupt Zeit blieb, für ein Gespräch mit Radio Hamburg, kam einer Überraschung gleich. Aber das ließ sich Aykroyd nicht nehmen ...

Photos by Terry Sorgenfrei

 

 

Hannah Bellmann

Eben im Leben

Spielend gegen das Vergessen Wenn es heißt, dass man die Demenz nicht vergessen sollte, ist das ein Wortspiel mit ernstem Hintergrund. Denn während den Betroffenen meist nicht bewusst ist, dass sie sich verändern, ist der Umgang mit der Demenz für Angehörige und Freunde umso schwieriger.

Denn Demenz bedeutet nicht nur Vergessen, sondern häufig auch eine Veränderung des Charakters. Um diese schwierige Situation geht es beim Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“, bei dem Kinder lernen sollen, mit der Krankheit ihrer Großeltern besser zurechtzukommen. Wie das geht zeigten Stars wie Roberto Blanco, Soap-Star Jan Leyk und Bachelorette Anna Christina Hofbauer im Rahmen einer Veranstaltung im Hamburger Hotel „Vier Jahreszeiten“. Die Prominenten zeigten dabei keinerlei Berührungsängste, im Gegenteil: Mit viel Spaß bastelten sie mit demenzkranken Senioren aus Holz und Pappe Mini-Autos – eine Begegnung auf spielerischer Ebene, die allen Beteiligten den Zugang zueinander ermöglichte. Und die gleichzeitig auf die Krankheit aufmerksam machen soll: „Meine Großmutter hatte Demenz. Diese Krankheit frisst einen auf.“, so Model Hannah Bellmann. Und auch Anna Christina Hofbauer konnte eigene Erfahrungen beisteuern: „Meine Oma ist betroffen. Es ist traurig, wenn das Gehirn immer mehr nachlässt. Aber ich versuche, ihr schöne Momente zu schaffen, wenn ich sie besuche.“ Ungewohnt nachdenklich war hingegen „Stimmungskanone““ Roberto Blanco: „Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Natürlich will ich nicht krank werden. Deshalb bete ich jeden Tag und bedanke mich, weil es mich überhaupt noch gibt.“ Kurz: „Was ist bloß mit Opa los?“ ist ein Projekt der leisen Töne, das jung und alt, Kranke und Gesunde zusammenbringt und damit auf die Krankheit aufmerksam macht. Es muss nicht immer Eiswasser sein…

Photos by Werner Emmerich

Blanka-Luz-Boutique-Hamburg

Happy Birthday Blanka Luz

Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein voller Erfolg: Zum einjährigen Geburtstag der Modeboutique von Blanka Luz in der Koppel 107 gaben sich die Gäste die Klinke in die Hand, es wurde eng, aber gemütlich. Wobei es diesmal weniger um Mode ging – Blanka

hatte auf die bei solchen Gelegenheiten obligatorische Modenschau verzichtet – sondern vielmehr darum zu sehen und gesehen zu werden, Blanka Luz war an diesem Nachmittag der Szenetreffpunkt. Unter anderen wurden Modedesignerin Cindy Morawetz, Model Claudia Ehlert, Tim Petersen, Kalle Haverland, Sina Valentina und Hannah Bellmann gesichtet. Stellt sich zum Schluss nur noch eine Frage: Wenn die Boutique zum einjährigen Geburtstag schon so voll war – was wird das erst zum zehnjährigen?

Photos by Terry Sorgenfrei und Andreas Bonné

Gala-Shopping-Night

Stars und Schampus: Die Gala Shopping Night

Einkaufen als Event: Bei der „Gala Shopping Night“ im Hamburger „Alsterhaus“ trafen sich rund 2.000 meist weibliche Gäste bei Sushi und Champagner  zu einer regelrechten Einkaufsparty. Darunter viele Prominente wie Kathy Fischer, Freundin von Fußball-Weltmeister Mats Hummels,

die sich bei dieser Gelegenheit als Hamburg-Fan outete: „Ich will mir unbedingt den Kiez anschauen. Spätestens, wenn Dortmund gegen St. Pauli spielt.“ Werten wir das einmal als gutes Omen für den raschen Aufstieg der Kiez-Kicker in die 1. Bundesliga. Dana Schweiger – frisch aus dem Malibu-Urlaub zurück – war hingegen nicht ganz so begeistert, wieder in der Hansestadt zu sein, sie habe Hamburg „nicht wirklich“ vermisst. Apropos Urlaub! Profitänzerin Christine Deck war erst am Nachmittag aus Spanien zurückgekehrt. „Ich habe mich praktisch nur umgezogen und bin zum Alsterhaus gefahren“, verriet sie, „ich bin früher schon bei der Gala Shopping Night gewesen und wollte mir das auch diesmal nicht entgehen lassen. Einmal wegen der Atmosphäre und natürlich auch, um Freunde und Bekannte zu treffen.“ Für Letzteres war die „Gala Shopping Night“ wirklich eine gute Gelegenheit – unter anderem wurden die Modedesignerinnen Ella Deck und Cindy Morawetz, Moderator Peter Heimerdinger, Schauspielerin Eva Habermann, Ex-Boxerin Ina Menzel, Günter und Marianne Ehnert, Model Rosalie van Breemen und Schauspielerin Stephanie Stumph gesichtet.

Photos by Werner Emmerich

Deutscher Radiopreis

Deutscher Radiopreis 2014

Deutscher Radiopreis: Da machten die Ohren Augen. Das Radio hat seinen ganz eigenen Zauber. Denn es beflügelt die Phantasie, weil es schlicht Töne bietet – die Bilder dazu entstehen in den Köpfen der Hörer. Ebenso wie die Gesichter der Moderatoren, die für ihre Fans im Laufe der Jahre oft so etwas wie unsichtbare Freunde werden.

Kann man das auf die Bühne bringen, ohne den speziellen Zauber zu zerstören? Dem NDR ist dieses Kunststück im Rahmen der Verleihung des „Deutschen Radiopreises“ zumindest teilweise gelungen.

Wobei das erste Highlight der Veranstaltung, die in Hamburgs „Schuppen 52“ stattfand, eigentlich gar nichts mit dem Radio zu tun hatte: Moderatorin Barbara Schöneberger führte in gewohnt lockerer und selbstironischer Weise durch den Abend – ein echter Glücksgriff. Was man von den Laudatoren nicht immer behaupten konnte, da reichte die Palette von dröge – ich weiß nicht, wie oft Georg Kofler in der Laudatio für Helmut Markwort dessen Namen genannt hat, einzig Stefan Aust setzte in dieser Lobhudelei einen intelligenten Akzent – bis zu bemüht lustig. Immerhin wissen wir jetzt, dass „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis auf den Namen „Lord Helmchen“ hört. Andere waren wieder überraschend souverän: So locker hätte man sich Bahn-Chef Rüdiger Grube nicht vorgestellt.

Doch zurück zu denen, um die es eigentlich ging: Die deutschen Radiomacher. Hier bot der Deutsche Radiopreis einen – wenn auch kleinen – Einblick in die vielfältige Radiolandschaft, 392 (!) Sender sind derzeit „on Air“. Und das nicht nur mit kreativen und innovativen Ideen, sondern auch mit Bescheidenheit – stellvertretend seien hier nur die sympathischen Dankesreden von Kristian Thees (SWR3, „Bester Moderator“) und Diane Hielscher (FluxFM, „Beste Moderatorin“) genannt.

Livemusik gab es natürlich auch, denn was wäre das Radio ohne Musik? Und auch hier ist dem NDR als Veranstalter eine gute Mischung geglückt: Die Palette reichte von US-Star Taylor Swift bis zu den (inzwischen doch etwas in die Jahre gekommenen) „Fanta 4“. Der „Abräumer“ des Abends war aber zweifellos Jan Delay, dem es mit einem Medley aus „St.Pauli“ und „Sie kann nicht tanzen“ tatsächlich gelang, das eher etwas steife Gala-Publikum in Bewegung zu bringen. Einziger kleiner Wermutstropfen: Von Andreas Bourani und „Revolverheld“ hätte man gerne mehr gehört als nur diese kurzen Ausschnitte am Anfang. So bunt gemischt wie das Musikprogramm war auch das Publikum – Olaf Scholz wurde ebenso gesichtet wie Olivia Jones, Ex- „Mister Tagesthemen“ Ulrich Wickert oder der in Hamburg weltberühmte Szenefotograf Werner Emmerich – ließe sich noch eine Weile fortsetzen, aber dafür gibt´s ja die Fotos.

Den Schlusspunkt überlasse ich daher einem weiteren Preisträger, nämlich Dietmar Wischmayer, dessen preisgekrönte Comedy-Figur „Günther der Treckerfahrer“ im Einspieler feststellte: „Wir sind Kanake“, würde die „Bild“-Zeitung titeln, wenn sie noch einen Arsch in der Hose hätte.“ Dem kann man nichts mehr hinzufügen.

Text: Markus Becker

Photos by: Andreas Bonné

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