Promistadt

Hamburg. Die Event-Metropole Deutschlands. Glamour, roter Teppich, Stars und Sternchen. Und Promistadt ist als Teil dieser Welt für Sie mittendrin. Mit vielen tollen Fotos und unterhaltsamen Reportagen, mit Insiderinformationen und so live, wie ein Promi-Magazin nur sein kann. Viel Spaß beim Lesen!

Hannah Bellmann

Eben im Leben

Spielend gegen das Vergessen Wenn es heißt, dass man die Demenz nicht vergessen sollte, ist das ein Wortspiel mit ernstem Hintergrund. Denn während den Betroffenen meist nicht bewusst ist, dass sie sich verändern, ist der Umgang mit der Demenz für Angehörige und Freunde umso schwieriger.

Denn Demenz bedeutet nicht nur Vergessen, sondern häufig auch eine Veränderung des Charakters. Um diese schwierige Situation geht es beim Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“, bei dem Kinder lernen sollen, mit der Krankheit ihrer Großeltern besser zurechtzukommen. Wie das geht zeigten Stars wie Roberto Blanco, Soap-Star Jan Leyk und Bachelorette Anna Christina Hofbauer im Rahmen einer Veranstaltung im Hamburger Hotel „Vier Jahreszeiten“. Die Prominenten zeigten dabei keinerlei Berührungsängste, im Gegenteil: Mit viel Spaß bastelten sie mit demenzkranken Senioren aus Holz und Pappe Mini-Autos – eine Begegnung auf spielerischer Ebene, die allen Beteiligten den Zugang zueinander ermöglichte. Und die gleichzeitig auf die Krankheit aufmerksam machen soll: „Meine Großmutter hatte Demenz. Diese Krankheit frisst einen auf.“, so Model Hannah Bellmann. Und auch Anna Christina Hofbauer konnte eigene Erfahrungen beisteuern: „Meine Oma ist betroffen. Es ist traurig, wenn das Gehirn immer mehr nachlässt. Aber ich versuche, ihr schöne Momente zu schaffen, wenn ich sie besuche.“ Ungewohnt nachdenklich war hingegen „Stimmungskanone““ Roberto Blanco: „Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Natürlich will ich nicht krank werden. Deshalb bete ich jeden Tag und bedanke mich, weil es mich überhaupt noch gibt.“ Kurz: „Was ist bloß mit Opa los?“ ist ein Projekt der leisen Töne, das jung und alt, Kranke und Gesunde zusammenbringt und damit auf die Krankheit aufmerksam macht. Es muss nicht immer Eiswasser sein…

Photos by Werner Emmerich

Blanka-Luz-Boutique-Hamburg

Happy Birthday Blanka Luz

Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein voller Erfolg: Zum einjährigen Geburtstag der Modeboutique von Blanka Luz in der Koppel 107 gaben sich die Gäste die Klinke in die Hand, es wurde eng, aber gemütlich. Wobei es diesmal weniger um Mode ging – Blanka

hatte auf die bei solchen Gelegenheiten obligatorische Modenschau verzichtet – sondern vielmehr darum zu sehen und gesehen zu werden, Blanka Luz war an diesem Nachmittag der Szenetreffpunkt. Unter anderen wurden Modedesignerin Cindy Morawetz, Model Claudia Ehlert, Tim Petersen, Kalle Haverland, Sina Valentina und Hannah Bellmann gesichtet. Stellt sich zum Schluss nur noch eine Frage: Wenn die Boutique zum einjährigen Geburtstag schon so voll war – was wird das erst zum zehnjährigen?

Photos by Terry Sorgenfrei und Andreas Bonné

Gala-Shopping-Night

Stars und Schampus: Die Gala Shopping Night

Einkaufen als Event: Bei der „Gala Shopping Night“ im Hamburger „Alsterhaus“ trafen sich rund 2.000 meist weibliche Gäste bei Sushi und Champagner  zu einer regelrechten Einkaufsparty. Darunter viele Prominente wie Kathy Fischer, Freundin von Fußball-Weltmeister Mats Hummels,

die sich bei dieser Gelegenheit als Hamburg-Fan outete: „Ich will mir unbedingt den Kiez anschauen. Spätestens, wenn Dortmund gegen St. Pauli spielt.“ Werten wir das einmal als gutes Omen für den raschen Aufstieg der Kiez-Kicker in die 1. Bundesliga. Dana Schweiger – frisch aus dem Malibu-Urlaub zurück – war hingegen nicht ganz so begeistert, wieder in der Hansestadt zu sein, sie habe Hamburg „nicht wirklich“ vermisst. Apropos Urlaub! Profitänzerin Christine Deck war erst am Nachmittag aus Spanien zurückgekehrt. „Ich habe mich praktisch nur umgezogen und bin zum Alsterhaus gefahren“, verriet sie, „ich bin früher schon bei der Gala Shopping Night gewesen und wollte mir das auch diesmal nicht entgehen lassen. Einmal wegen der Atmosphäre und natürlich auch, um Freunde und Bekannte zu treffen.“ Für Letzteres war die „Gala Shopping Night“ wirklich eine gute Gelegenheit – unter anderem wurden die Modedesignerinnen Ella Deck und Cindy Morawetz, Moderator Peter Heimerdinger, Schauspielerin Eva Habermann, Ex-Boxerin Ina Menzel, Günter und Marianne Ehnert, Model Rosalie van Breemen und Schauspielerin Stephanie Stumph gesichtet.

Photos by Werner Emmerich

Deutscher Radiopreis

Deutscher Radiopreis 2014

Deutscher Radiopreis: Da machten die Ohren Augen. Das Radio hat seinen ganz eigenen Zauber. Denn es beflügelt die Phantasie, weil es schlicht Töne bietet – die Bilder dazu entstehen in den Köpfen der Hörer. Ebenso wie die Gesichter der Moderatoren, die für ihre Fans im Laufe der Jahre oft so etwas wie unsichtbare Freunde werden.

Kann man das auf die Bühne bringen, ohne den speziellen Zauber zu zerstören? Dem NDR ist dieses Kunststück im Rahmen der Verleihung des „Deutschen Radiopreises“ zumindest teilweise gelungen.

Wobei das erste Highlight der Veranstaltung, die in Hamburgs „Schuppen 52“ stattfand, eigentlich gar nichts mit dem Radio zu tun hatte: Moderatorin Barbara Schöneberger führte in gewohnt lockerer und selbstironischer Weise durch den Abend – ein echter Glücksgriff. Was man von den Laudatoren nicht immer behaupten konnte, da reichte die Palette von dröge – ich weiß nicht, wie oft Georg Kofler in der Laudatio für Helmut Markwort dessen Namen genannt hat, einzig Stefan Aust setzte in dieser Lobhudelei einen intelligenten Akzent – bis zu bemüht lustig. Immerhin wissen wir jetzt, dass „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis auf den Namen „Lord Helmchen“ hört. Andere waren wieder überraschend souverän: So locker hätte man sich Bahn-Chef Rüdiger Grube nicht vorgestellt.

Doch zurück zu denen, um die es eigentlich ging: Die deutschen Radiomacher. Hier bot der Deutsche Radiopreis einen – wenn auch kleinen – Einblick in die vielfältige Radiolandschaft, 392 (!) Sender sind derzeit „on Air“. Und das nicht nur mit kreativen und innovativen Ideen, sondern auch mit Bescheidenheit – stellvertretend seien hier nur die sympathischen Dankesreden von Kristian Thees (SWR3, „Bester Moderator“) und Diane Hielscher (FluxFM, „Beste Moderatorin“) genannt.

Livemusik gab es natürlich auch, denn was wäre das Radio ohne Musik? Und auch hier ist dem NDR als Veranstalter eine gute Mischung geglückt: Die Palette reichte von US-Star Taylor Swift bis zu den (inzwischen doch etwas in die Jahre gekommenen) „Fanta 4“. Der „Abräumer“ des Abends war aber zweifellos Jan Delay, dem es mit einem Medley aus „St.Pauli“ und „Sie kann nicht tanzen“ tatsächlich gelang, das eher etwas steife Gala-Publikum in Bewegung zu bringen. Einziger kleiner Wermutstropfen: Von Andreas Bourani und „Revolverheld“ hätte man gerne mehr gehört als nur diese kurzen Ausschnitte am Anfang. So bunt gemischt wie das Musikprogramm war auch das Publikum – Olaf Scholz wurde ebenso gesichtet wie Olivia Jones, Ex- „Mister Tagesthemen“ Ulrich Wickert oder der in Hamburg weltberühmte Szenefotograf Werner Emmerich – ließe sich noch eine Weile fortsetzen, aber dafür gibt´s ja die Fotos.

Den Schlusspunkt überlasse ich daher einem weiteren Preisträger, nämlich Dietmar Wischmayer, dessen preisgekrönte Comedy-Figur „Günther der Treckerfahrer“ im Einspieler feststellte: „Wir sind Kanake“, würde die „Bild“-Zeitung titeln, wenn sie noch einen Arsch in der Hose hätte.“ Dem kann man nichts mehr hinzufügen.

Text: Markus Becker

Photos by: Andreas Bonné

Collien Ulmen-Fernandes

Collien Ulmen-Fernandes Schulprojekt

Collien Ulmen-Fernandes unterstützt Schulprojekt in Indien. Unter der Schirmherrschaft von Schauspielerin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes findet am 19. September im Billstedt Center eine Charity-Auktion statt, bei der Kinder-Puppen-Shirts der Kinder aus der Vorschule sowie der 1. bis 4. Klassen der Ganztagsgrundschule Mümmelmannsberg in Hamburg versteigert werden.

   

Kinder sollen spielen. Und zur Schule gehen. Aber im Steinbruch arbeiten sollten sie nicht. Da sind sich die Kinder aus der Vorschule sowie der 1. bis 4. Klassen der Ganztagsgrundschule Mümmelmannsberg einig. Aber die Hamburger Schüler protestieren nicht nur gegen Kinderarbeit in Indien – sie tun auch etwas. Genauer gesagt: Sie haben kleine T-Shirts bunt gestaltet, die sie zuvor selbst zusammengenäht haben. Und diese werden am Freitag, dem 19. September 2014 zwischen 16 und 18 Uhr im Billstedt Center Hamburg bei einer Charity-Auktion versteigert, um indischen Kindern einen Schulbesuch ermöglichen. Wie sehr es den Grundschülerinnen und -schülern aus Hamburg Mümmelmannsberg am Herzen liegt, dass Gleichaltrige in der indischen Steinbruchregion ebenfalls eine Schule besuchen dürfen, macht eine beeindruckende Zahl deutlich: 399 T-Shirts haben die Hamburger Kinder in einem Schulprojekt gebastelt und bemalt. An so viel Engagement kann sich so mancher Erwachsene ein Beispiel nehmen...

Südlich von Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundes-Staates Rajasthan, liegt das Dorf Dhaneshar in einer großen Steinbruchregion. Hier haben sich viele Wanderarbeiter angesiedelt. Es handelt sich meist um Dalits, so genannte Unberührbare. Ihre Kinder sind in den Schulen der angrenzenden Dörfer nicht willkommen und sie müssen in den Steinbrüchen zum Einkommen der Familie beitragen.

Die Stiftung fair childhood hat vor Ort ein Schulprojekt geschaffen, das eine echte Alternative zur Arbeit in den Steinbrüchen bietet. Das Billstedt Center ist Ausrichter und Initiator der Charity-Auktion ‚Schule statt Steinbruch – Kinder gegen Kinderarbeit‘ zugunsten des fair childhood Schulprojektes in Indien: „Mit der Verwirklichung des Rechts auf Schul-Bildung für die Kinder wird sich auch die ökonomische, soziale und gesundheitliche Situation von rund 500 Familien in dieser Steinbruchgegend verbessern“, sagt Ludmila Brendel Center Managerin und selbst zweifache Mutter. „Wir hoffen, dass möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger vorbeikommen und zu einem möglichst großen Spendenbetrag beitragen.“

Schirmherrin der Charity-Auktion ‚Schule statt Steinbruch – Kinder gegen Kinderarbeit‘ ist Collien Ulmen-Fernandes: „Durch das Schulprojekt wird das Bewusstsein bei Kindern und Eltern für ihre Rechte sowie die Bedeutung von Bildung gestärkt, um den Kreislauf aus Armut und Ausbeutung zu durchbrechen.“ Die Moderatorin und Schauspielerin ist Tochter eines Inders und einer Deutschen, geboren und aufgewachsen in Hamburg. Als Kind war sie oft in Indien, wo nach wie vor ein großer Teil ihrer Familie lebt. Der bekannte TV- und Radio-Moderator Benjamin Matthews wird am 19. September auf der Bühne im Billstedt Center durch die Charity-Auktion führen.

Photos by © Georg Wendt für Billstedt Center Hamburg

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