Promistadt

Hamburg. Die Event-Metropole Deutschlands. Glamour, roter Teppich, Stars und Sternchen. Und Promistadt ist als Teil dieser Welt für Sie mittendrin. Mit vielen tollen Fotos und unterhaltsamen Reportagen, mit Insiderinformationen und so live, wie ein Promi-Magazin nur sein kann. Viel Spaß beim Lesen!

Doro Pesch

Doro Pesch erfüllt Traum

Ein Mustang V8 aus den 60ern ist ja an sich schon ein Traumauto. Aber Ralf Ehlers aus Krempe setzte locker noch eins drauf: In über 600 Arbeitsstunden machte er aus dem Mustang V8 das definitive Doro Pesch-Fanmobil, ohne jedoch die klassische Linie des US-Oldtimers zu verändern.
 
Träume nicht davon – tu´s einfach!

Klar, dass dieses Airbrush-Schmuckstück auch Fotograf Dirk Jacobs ins Auge fiel! Und ebenso klar, dass er dabei mit Ralf Ehlers ins Gespräch kam.
"Alles, was mir noch fehlt, ist ein Original Autogramm auf dem Auto selbst!" so der Auto- und Doro-Fan Ralf etwas traurig. Jeder Versuch, eine Unterschrift auf dem Wagen zu bekommen, war gescheitert. Was er nicht ahnte: Dirk hatte schon des Öfteren Doro-Konzerte fotografiert, hatte entsprechende Verbindungen und beschloss, Ralf Ehlers bei der Verwirklichung seines Traums zu helfen – sozusagen als Sahnehäubchen auf der tollen Leistung.
Und so geschah es, dass Doro Pesch auf der Dachterasse des HardrockCafe Hamburg die Fotos des V8 in den Händen hielt, absolut begeistert war und spontan beschloss "Klar machen wir das!"  Am Rande des Wacken Open Air 2014 sollte sich der Wunsch von Ralf Ehlers endlich erfüllen – wovon er allerdings noch nichts ahnte.
Und tatsächlich geglaubt hat er es wohl erst, als Doro am Rande des Festivals zwischen endlosen Terminen auf den schwarzen Hochglanzboliden ihre Unterschrift gesetzt hatte. Klar, dass Ralf auch für ein Tattoo um ein Autogramm bat, was  Doro gern erfüllte. Aber nicht nur das – sie erklärte dem glücklichen Ralf Ehlers auch jedes Detail und die Geschichte der Cover, die er auf seinen Traumwagen gebrusht hatte.
Photos © by Dirk Jacobs
Wir wissen jetzt nicht, ob Ralf das einzige fahrende Autogramm von Doro Pesch besitzt. Aber eins steht fest: Er hat das schönste.

Vom Aufstand zur Party: Der CSD in Hamburg

Blicken wir zurück ins New York des Jahres 1969. Oder, genauer gesagt: Ins Greenwich Village! Denn dort fand in den frühen Morgenstunden des 28. Juni der so genannte „Stonewell.Aufstand“ statt – benannt nach der Bar Stonewell Inn in der Christopher Street, wo er seinen Anfang nahm

. Auslöser waren die oft gewalttätigen Razzien der New Yorker Cops in Schwulenbars, und in der Folge tobten zwischen Homosexuellen und Polizei tagelange Straßenschlachten. An dieses Ereignis erinnert bis heute der Christopher Street Day.

Wobei es falsch wäre, den CSD als rein geschichtliches Ereignis zu betrachten. Seit den Vorfällen im Jahre ´69 ist zwar schon einiges besser geworden, aber man braucht nur an das Russland von Alpha-Männchen Wladimir Putin zu denken um zu wissen, dass allgemeine Toleranz und Akzeptanz noch ein gutes Stück entfernt sind.

Insofern hat der CSD als politische Demonstration nach wie vor seine Berechtigung. Was sich jedoch grundlegend gewandelt hat, ist die Art der Auseinandersetzung: Wo ´69 noch die Straßenschlachten tobten, findet heute eine fröhliche Party irgendwo zwischen Karneval und Schlagermove statt. Und das ist gut so. Denn es ist schwer, sich der Partystimmung zu entziehen, und die ungezwungene Atmosphäre des CSD macht es vielen Menschen leichter, sich mit der Thematik überhaupt erst zu befassen. Kurz: Der CSD ist wie geschaffen, um die Realitäten jenseits aller Klischees kennen zu lernen und somit Vorurteile abzubauen – denn Intoleranz basiert bekanntlich meist auf Angst vor dem Unbekannten.

Insofern war der Hamburger CSD also wieder einmal perfekte Werbung in eigener Sache – übrigens bereits zum 24. Mal, womit die Hansestadt zu den Pionieren in Deutschland gehört. Da sage noch mal einer, die Hamburger seien ultrakonservativ! Unsere Fotos zeigen bekannte und weniger bekannte Hamburger beim diesjährigen Fest – eine weitere Beschreibung erübrigt sich da wohl. Wie gesagt: Es ist seit 1969 schon einiges besser geworden. Aber noch lange nicht gut.

Woodstock goes Heavy Metal

Woodstock liegt seit 1990 in Schleswig-Holstein. Genauer gesagt: In Wacken. Zumindest, was den äußeren Rahmen betrifft: Die ländliche Idylle, den Matsch und die entspannte Stimmung. Und: Wacken ist eins der wenigen Rockfestivals in Deutschland, die diesen Namen noch verdienen:

Alice Cooper stand dort ebenso auf der Bühne wie Anthrax, Deep Purple, Henry Rollins, Motörhead, Rammstein und viele mehr.

Seit gestern Abend gibt es noch eine Parallele: Genau wie vom Festival in Woodstock gibt es nun auch vom Wacken Open-Air einen Kinofilm. Und was für einen! Ähnlich wie beim legendären Vorbild dokumentiert  Regisseur Norbert Heitker  in „Wacken 3D“ außer jeder Menge Musik auch Behind-the-Scenes-Material und Eindrücke des legendären Camping-Geländes.

Nach einem Ständchen der Wacken Firefighters - die Blaskapelle der Wackener Feuerwehr spielt traditionell am Vorabend des Festivalstarts – erlebten 1.000 Gäste, darunter  Doro Pesch, Eva Hassmann, Sophia Thomalla und Sven Martinek  bei der Premiere im Hamburger Cinemaxx das Wacken Open-Air 2013 nicht nur lautstark, sondern nahezu hautnah: Der Film wurdemit 18 Kameras in fesselnder 3D-Technik gedreht.

Fotos: Werner Emmerich

 

Harley Days Hamburg

Mythos auf Rädern – die Harley Days.

Als sie 1967 von Brigitte Bardot besungen wurde, hatte sie schon seit 64 Jahren ihren eigenen, nicht minder erotischen Sound: Die Harley Davidson. Am Wochenende trafen sich circa 30.000 Fans der Kultmarke wieder zu den traditionellen „Harley Days“ in Hamburg.

Peter Maffay hat eine. „Tagesschau“-Sprecher Jan Hofer und TV-Koch Horst Lichter ebenfalls. Aber selbst neben diesen prominenten Zeitgenossen waren die Maschinen die eigentlichen Stars. Das heißt – „Maschinen“ ist eigentlich das falsche Wort, eine Harley Davidson ist (wie jeder Fan beschwören würde!) Lebensgefühl pur. Warum ausgerechnet dieser Marke seit über 100 Jahren der Mythos von Freiheit und Individualität anhaftet, wurde nie schlüssig geklärt, aber bekanntlich verlieren die meisten Dinge auch ihren Zauber, wenn man sie allzu sehr zu ergründen versucht.

Bei den Hamburger „Harley Days“ trug das Ambiente zwischen Mönckebersgstraße und Spielbudenplatz noch seinen Teil zur Atmosphäre bei. Drei Tage lang feierte man mit Livemusik – unter anderem von Tom Beck (genau: Man kennt ihn auch als Hauptdarsteller aus der TV-Serie „Alarm für Cobra 11“) und von Rudolf Rock & den Schockern – Harley-Probefahrten und einem großen Feuerwerk. Highlight war aber einmal mehr die traditionelle Parade am Sonntag, die diesmal von Horst Lichter, Peter Maffay, Till Demtrøder, Jan Hofer,und Tanja Schumann angeführt wurde.Die circa 33 Kilometer lange Strecke startete am Großmarkt und bot den Bikern zwei Stunden Sightseeing in Hamburg – inklusive Reeperbahn. Letzteres war dann doch wieder so ein bisschen das alte „Born To Be Wild“-Klischee, denn sind wir ehrlich: Auf dem Kiez ist „Große Freiheit“ nur noch ein Straßenname. Die Zeiten, in denen dieser Name dem Lebensgefühl entsprach, sind schon eine ganze Weile her. Aber schließlich gehört zum Mythos Harley Davidson auch ein guter Schuss Nostalgie…

 

 

Party im Studio

Sie rockten den „Blauen Ball“ und feierten mit 350.000 Menschen beim „Schlagermove“: De Hamburg Cityband ist auf dem besten Weg, Hamburgs Partyband Nummer 1 zu werden. Am Anfang war der legendäre Hamburger „Blaue Ball“. Denn hier begegneten sich die Musiker, aus denen später De Hamburg Cityband

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