Promistadt

Hamburg. Die Event-Metropole Deutschlands. Glamour, roter Teppich, Stars und Sternchen. Und Promistadt ist als Teil dieser Welt für Sie mittendrin. Mit vielen tollen Fotos und unterhaltsamen Reportagen, mit Insiderinformationen und so live, wie ein Promi-Magazin nur sein kann. Viel Spaß beim Lesen!

Hamburg-Berlin-Klassik

Hamburg Berlin Klassik Rallye

Vor der Fischauktionshalle hat Wirtschaftssenator Frank Horch am Donnerstag die schwarz-weiß karierte Flagge geschwenkt. Damit hieß es: “Start frei für die Klassiker“! So eröffnete Horch die siebte Hamburg-Berlin-Klassik Rallye 2014.

Am Samstag erreichen die Autos Berlin, bis dahin fahren sie entlang der Ostsee und durch Polen, zum Technikmuseum Szczecin (Stettin). Die Strecke begeistert auch Katarina Witt: "Ich komme in Ecken, an denen ich sonst nur vorbeirase", sagt die ehemalige Eiskunstläuferin. In einem alten BWM trifft sie auf der Straße unter anderen die Schauspielerinnen Katharina Schubert und Esther Schweins. Es snd aber noch weitere Promis mit am Start, wie als Tatort-Kommissarin fungierende Sabine Postel (Bremen) sowie der TV-Detektiv Leonard Lansink (Wilsberg) und die TV-Schrauberin Lina van der Mars. Weitere prominente Teilnehmer sind, Dennenesch Zoudé, Rennfahrerlegende Lilli Reisenbichler, Filmschauspieler Peter Nottmeier und Annina Ucatis. Die Rallye, die von der Zeitschrift Auto Bild Klassik ausgerichtet wird, verspricht jedes Jahr eine ausgesuchte und landschaftlich reizvolle Streckenführung jenseits der Hauptstraßen. Gute Stimmung, schöne Ausblicke und besonderes Flair. Das Team von Volkswagen Classic und Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, ist dieses Jahr unter anderem mit einem Käfer Export 1200 "Herbie" von 1960, einem Volkswagen SP 2 von 1974, einem T1 "Lufthansa" von 1965, einem T1 Sondermodell Samba von 1963 und einem T2 Pritschenwagen von 1971 dabei.

Zum Schluss touren die Klassiker dann schließlich über Westpommern in den Oderbruch und über Neuhardenberg und Erkner nach Berlin zurück. Dort angekommen, werden am Axel-Springer-Haus die Klassiker beim Zieleinlauf zu sehen sein. Eine Abschlussparty dürfte dann auch noch stattfinden….

Wirtschaftssenator Frank Horch eröffnete die siebte Hamburg Berlin Klassik Rallye. Start frei für die Klassiker. Prominente wie, Dennenesch Zoudé

Photos by: Andreas Bonné und Werner Emmerich

Christine Deck

Christine Deck: Der Traum geht weiter

Ihre erste Karriere hat Christine Deck buchstäblich mit den Füßen aufgebaut: Sie war eine der weltbesten Profitänzerinnen und verzauberte vor sieben Jahren in der RTL-Show „Let´s Dance“ ein Millionenpublikum. Inzwischen hat die Hamburgerin die Tanzschuhe an den Nagel gehängt und ihre zweite Karriere gestartet.

Der Traum geht weiter.

Auch wenn sie schon länger keine Turniere mehr tanzt – der Ruf der Weltklasse-Tänzerin haftet Christine Deck immer noch an. So wie beispielsweise zuletzt, als sie für ein Hamburger Boulevardblatt prominente Männer einem augenzwinkernden „Tanz-Test“ unterzog. Kommt dann nicht doch ein wenig Sehnsucht nach dem Tanzparkett auf? „Nicht wirklich“, lächelt Christine Deck, „ich habe zwar aus beruflichen Gründen mit dem Tanzsport aufgehört, aber privat oder auf Veranstaltungen tanze ich immer noch sehr gerne!“

Der berufliche Grund war ein eigenes Beauty-Institut – etwas, das sich die staatlich geprüfte Fachkosmetikerin schon lange gewünscht hatte. „Ich habe ja immer in meinem Beruf als Fachkosmetikerin gearbeitet“, berichtet sie, „aber um den Traum vom eigenen Studio zu verwirklichen, fehlte immer die Zeit – als Profitänzer muss man mehrere Stunden täglich trainieren, wenn man in der Weltspitze bleiben will.“  Seit 2010 ist dieser Traum mit „Beauty Moments by Christine Deck“ in Norderstedt bei Hamburg wahr geworden. Übrigens sehr zur Freude ihrer Kundinnen, die neben der liebenswürdigen Christine und ihrem Können auch das besondere Ambiente des Beauty-Instituts zu schätzen wissen. Alles ist sehr hell, sehr edel und mit einer Spur Glamour. Was nicht ganz von ungefähr kommt, denn Kosmetik, Mode und ein gewisser Glamour gehören ja durchaus zusammen.

Das dachte sich auch Christine, als sie eine Charity-Gala zu Gunsten des Hamburger Kinderhospiz „Sternenbrücke“ organisierte – ein wunderbarer Abend voller Musik, Tanz und Mode. Und gleichzeitig der Einstieg der 33jährigen in eine neue öffentliche Rolle, die sie geradewegs vom Tanzparkett auf die roten Teppiche der Galas und Events führte. Bei der Show von Guido Maria Kretschmer auf der Berliner Fashion Week war sie ebenso ein gern gesehener Gast wie beim „Geburtstag“ des Musicals „Rocky“ oder bei „Movie Meets Media“. Und auch dem Fernsehen ist Christine treu geblieben, wenn auch nicht als Tänzerin: Sie brillierte als Beauty-Expertin in Deutschland und Frankreich.

Aber eines fällt auf: Christine engagiert sich immer wieder für soziale Projekte, besonders, wenn es um Kinder geht. Erst unlängst wurde sie zur Botschafterin des renommierten Hamburger „Blauen Balls“ ernannt – ein Top-Event, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. „Ich habe in meinem Leben bis jetzt viel Glück gehabt“, sagt sie bescheiden, „daher möchte ich ein wenig davon an die zurückgeben, die benachteiligt sind. Wenn ich irgendwo dazu beitragen kann, dass es Kindern besser geht, dann mache ich das sehr gern.“

Ob es immer nur Glück war, das Christine Deck in die Hamburger Society geführt hat, ist fraglich. Denn hinter den Kulissen ist sie die typische Selfmade-Frau, die lediglich von ihrer langjährigen „rechten Hand“ Markus Becker sowie Manager Malte Hentschel unterstützt wird. „Das ist ganz gut aufgeteilt“, verrät sie, „Markus kümmert sich um die tausend Kleinigkeiten und bringt als kreativer Kopf die Ideen ein, während Malte für Angebote sorgt und seine Verbindungen mitbringt.“ Kann man also demnächst Neues erwarten? „Natürlich gibt es neue Ideen und Pläne“, sagt Christine geheimnisvoll, „schau´n wir ´mal, was daraus wird!“

Wir sind gespannt.

Doro Pesch

Doro Pesch erfüllt Traum

Ein Mustang V8 aus den 60ern ist ja an sich schon ein Traumauto. Aber Ralf Ehlers aus Krempe setzte locker noch eins drauf: In über 600 Arbeitsstunden machte er aus dem Mustang V8 das definitive Doro Pesch-Fanmobil, ohne jedoch die klassische Linie des US-Oldtimers zu verändern.
 
Träume nicht davon – tu´s einfach!

Klar, dass dieses Airbrush-Schmuckstück auch Fotograf Dirk Jacobs ins Auge fiel! Und ebenso klar, dass er dabei mit Ralf Ehlers ins Gespräch kam.
"Alles, was mir noch fehlt, ist ein Original Autogramm auf dem Auto selbst!" so der Auto- und Doro-Fan Ralf etwas traurig. Jeder Versuch, eine Unterschrift auf dem Wagen zu bekommen, war gescheitert. Was er nicht ahnte: Dirk hatte schon des Öfteren Doro-Konzerte fotografiert, hatte entsprechende Verbindungen und beschloss, Ralf Ehlers bei der Verwirklichung seines Traums zu helfen – sozusagen als Sahnehäubchen auf der tollen Leistung.
Und so geschah es, dass Doro Pesch auf der Dachterasse des HardrockCafe Hamburg die Fotos des V8 in den Händen hielt, absolut begeistert war und spontan beschloss "Klar machen wir das!"  Am Rande des Wacken Open Air 2014 sollte sich der Wunsch von Ralf Ehlers endlich erfüllen – wovon er allerdings noch nichts ahnte.
Und tatsächlich geglaubt hat er es wohl erst, als Doro am Rande des Festivals zwischen endlosen Terminen auf den schwarzen Hochglanzboliden ihre Unterschrift gesetzt hatte. Klar, dass Ralf auch für ein Tattoo um ein Autogramm bat, was  Doro gern erfüllte. Aber nicht nur das – sie erklärte dem glücklichen Ralf Ehlers auch jedes Detail und die Geschichte der Cover, die er auf seinen Traumwagen gebrusht hatte.
Photos © by Dirk Jacobs
Wir wissen jetzt nicht, ob Ralf das einzige fahrende Autogramm von Doro Pesch besitzt. Aber eins steht fest: Er hat das schönste.

Vom Aufstand zur Party: Der CSD in Hamburg

Blicken wir zurück ins New York des Jahres 1969. Oder, genauer gesagt: Ins Greenwich Village! Denn dort fand in den frühen Morgenstunden des 28. Juni der so genannte „Stonewell.Aufstand“ statt – benannt nach der Bar Stonewell Inn in der Christopher Street, wo er seinen Anfang nahm

. Auslöser waren die oft gewalttätigen Razzien der New Yorker Cops in Schwulenbars, und in der Folge tobten zwischen Homosexuellen und Polizei tagelange Straßenschlachten. An dieses Ereignis erinnert bis heute der Christopher Street Day.

Wobei es falsch wäre, den CSD als rein geschichtliches Ereignis zu betrachten. Seit den Vorfällen im Jahre ´69 ist zwar schon einiges besser geworden, aber man braucht nur an das Russland von Alpha-Männchen Wladimir Putin zu denken um zu wissen, dass allgemeine Toleranz und Akzeptanz noch ein gutes Stück entfernt sind.

Insofern hat der CSD als politische Demonstration nach wie vor seine Berechtigung. Was sich jedoch grundlegend gewandelt hat, ist die Art der Auseinandersetzung: Wo ´69 noch die Straßenschlachten tobten, findet heute eine fröhliche Party irgendwo zwischen Karneval und Schlagermove statt. Und das ist gut so. Denn es ist schwer, sich der Partystimmung zu entziehen, und die ungezwungene Atmosphäre des CSD macht es vielen Menschen leichter, sich mit der Thematik überhaupt erst zu befassen. Kurz: Der CSD ist wie geschaffen, um die Realitäten jenseits aller Klischees kennen zu lernen und somit Vorurteile abzubauen – denn Intoleranz basiert bekanntlich meist auf Angst vor dem Unbekannten.

Insofern war der Hamburger CSD also wieder einmal perfekte Werbung in eigener Sache – übrigens bereits zum 24. Mal, womit die Hansestadt zu den Pionieren in Deutschland gehört. Da sage noch mal einer, die Hamburger seien ultrakonservativ! Unsere Fotos zeigen bekannte und weniger bekannte Hamburger beim diesjährigen Fest – eine weitere Beschreibung erübrigt sich da wohl. Wie gesagt: Es ist seit 1969 schon einiges besser geworden. Aber noch lange nicht gut.

Woodstock goes Heavy Metal

Woodstock liegt seit 1990 in Schleswig-Holstein. Genauer gesagt: In Wacken. Zumindest, was den äußeren Rahmen betrifft: Die ländliche Idylle, den Matsch und die entspannte Stimmung. Und: Wacken ist eins der wenigen Rockfestivals in Deutschland, die diesen Namen noch verdienen:

Alice Cooper stand dort ebenso auf der Bühne wie Anthrax, Deep Purple, Henry Rollins, Motörhead, Rammstein und viele mehr.

Seit gestern Abend gibt es noch eine Parallele: Genau wie vom Festival in Woodstock gibt es nun auch vom Wacken Open-Air einen Kinofilm. Und was für einen! Ähnlich wie beim legendären Vorbild dokumentiert  Regisseur Norbert Heitker  in „Wacken 3D“ außer jeder Menge Musik auch Behind-the-Scenes-Material und Eindrücke des legendären Camping-Geländes.

Nach einem Ständchen der Wacken Firefighters - die Blaskapelle der Wackener Feuerwehr spielt traditionell am Vorabend des Festivalstarts – erlebten 1.000 Gäste, darunter  Doro Pesch, Eva Hassmann, Sophia Thomalla und Sven Martinek  bei der Premiere im Hamburger Cinemaxx das Wacken Open-Air 2013 nicht nur lautstark, sondern nahezu hautnah: Der Film wurdemit 18 Kameras in fesselnder 3D-Technik gedreht.

Fotos: Werner Emmerich

 

Suche